Termine und Presse

 

MOISBURG, 8.Oktober 2011

1.500,- € für die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide

Große Freude bei der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide. Margarethe Albers und Margarete Otten übergaben für die Landfrauen in Moisburg eine Zustiftung über 1.500,- €. Dieser stattliche Betrag ist der Erlös aus dem beliebten Staudenmarkt, der in diesem Jahr zum 20. aber auch zum letzten Mal stattfand.

Jahr für Jahr spendeten die engagierten Landfrauen eine große Auswahl an Stauden, Büschen und Topfblumen, um sie zu moderaten Preisen an Gartenliebhaber zu verkaufen. Auch die selbst gebackenen äußerst leckeren Kuchen und Torten waren bei den vielen Besuchern heiß begehrt.

Stiftungsvorstand Hans Dittmer würdigte den beispielhaften uneigennützigen Einsatz der Moisburger Landfrauen, die auf diese Weise der Bürgerstiftung seit dem Jahre 2004 mehr als 10.000,- € zur Verfügung gestellt und damit einen bedeutenden Beitrag zur finanziellen Unterstützung des Hospizes in Buchholz geleistet haben.   

 

 

-Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden-

(Blaise Pascal - frz. Philosoph und Mathematiker 1622 - 1662)

Hans Dittmer Vorstand der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide (l.), Andreas Bendt Geschäftsführer der Helmut Feldtmann KG

Buchholz 16.12. 2010

Wie in den Vorjahren auch haben wir uns entschieden, auf die üblichen Weihnachtspräsente zu verzichten.
In der Überzeugung, auch im Sinne unserer Geschäftspartner zu handeln, haben wir der BÜRGERSTIFUNG HOSPIZ NORDHEIDE und der BJÖRN SCHULZ STIFTUNG jeweils eine Spende über 5.000,- überreicht.
Mehr Informationen über diese Stiftungen finden Sie im Internet unter www.buergerstiftung-hospiz-Nordheide.de und www.bjoern-schulz-stiftung.de

Freitag, 22. Februar 2008 - 12:42 Uhr
Die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide wird 5 Jahre alt -Rückblick und Ausblick

"Wir benötigen in unserer Region ein stationäres Hospiz" - das war die Forderung, die im Jahre 2003 zur Gründung der BÜRGERSTIFTUNG HOSPIZ NORDHEIDE führte; denn sie war Voraussetzung für die Finanzierbarkeit des Hospizes. Umfangreiche Aktivitäten ehrenamtlich Engagierter löste eine großartige Unterstützungsbereitschaft in weiten Teilen der Bevölkerung aus. Die finanziellen Zuwendungen in Form von Spenden, Zustiftungen und Schenkungen machten es möglich, dass die Bürgerstiftung in einem ersten Schritt durch Bereitstellung eines Darlehns den größten Teil der Baumaßnahme und Einrichtung des Hospizes finanzieren konnte.
Schon im November 2005 konnten die ersten Hospizgäste in der Einrichtung auf dem Gelände des Krankenhauses in Buchholz, Steinbecker Str. 44, aufgenommen werden. Inzwischen konnten dort bereits weit mehr als 200 schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase würde- und liebevoll begleitet werden. Betroffene und deren Angehörige schätzen die medizinisch-pflegerische Versorgung und vor allem die psychosoziale Begleitung durch das kompetente und aufmerksame Personal und erhalten Beistand bei der Bewältigung von Ängsten und Sorgen.
Weil die finanziellen Aufwendungen eines Hospizes jedoch nur bis maximal 90 % bei den Kostenträgern in Rechnung gestellt werden können, ist es alljährlich auf finanzielle Unterstützungen zwischen 100.000 und 120.000 Euro angewiesen. Neben dem unentgeltlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind Spenden und Förderzuschüsse der Bürgerstiftung zur Deckung notwendig.
Durch mehr als 8.300 Einzelzuwendungen hat die Stiftung inzwischen einen Vermögensstock von 1,3 Millionen Euro angesammelt. Lediglich die Erträge daraus dürfen neben den Spenden für Fördermaßnahmen ausgezahlt werden. Bei heutigen Zinssätzen reichen sie noch nicht aus, um die Lücken auf Dauer zu schließen. Deshalb wirbt die Bürgerstiftung Hospiz weiterhin intensiv um Spenden und Zustiftungen. Hilfreich wären auch Zuwendungen aus Erbschaften und Vermächtnissen zur Erhöhung des Stiftungsstocks, damit auf diese Weise höhere Zinserträge zur langfristigen finanziellen Sicherung der Hospizarbeit zur Verfügung stehen.
Nicht ganz ohne einen gewissen Stolz verweist der Stiftungsvorstand, der im übrigen absolut ehrenamtlich tätig ist, auf äußerst geringe Verwaltungsaufwendungen, die sich im wesentlichen auf Ausgaben für Papier, Porto und Druckkosten beschränken. Eingehende Zuwendungen werden folglich zu fast 100 % für Fördermaßnahmen verwendet. So konnten in den Jahren 2006 und 2007 schon 209.831 Euro an Förderzuschüssen ausgezahlt werden.

Seit 2007 hat der Gesetzgeber das Stiftungssteuerrecht in mehreren Punkten zum Vorteil der Steuerpflichtigen und der Stiftungen geändert. So wurde der Sonderausgaben-abzugsbetrag für Zuwendungen in das Grundstockvermögen gemeinnütziger Stiftungen von 307.000 Euro auf 1.000.000 Euro angehoben. Sie können auf 10 Jahre verteilt steuerlich abgesetzt werden. Ferner sind jetzt Spenden einheitlich bis zu 20 % des Gesamtbetrages der Einkünfte absetzbar, ebenfalls bei Bedarf auf 10 Jahre aufteilbar. Zuwendungen aus Erbschaften, Vermächtnissen und Schenkungen bleiben von der Erbschaft- und Schenkungsteuer befreit.

 

Aufgrund dieser erweiterten Möglichkeiten hofft die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide auf weitere großzügige Unterstützungen, die sie nach wie vor dringend benötigt.

Zu Rückfragen oder weitergehenden Informationen wenden sich Interessierte bitte an den Stiftungsvorstand Hans Dittmer, Freudenthalstr. 18 e, 21255 Tostedt, Tel. 04182-6201 oder per e-mail: info@buergerstiftung-hospiz-nordheide.de

Konto der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide:
Nr. 5058987 bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, BLZ 207 500 00

Sonntag, 28. Oktober 2007 - 15:42 Uhr
Hospiz: Sterben in Würde

Sparkasse Harburg-Buxtehude eröffnet Ausstellung in Buchholz
Um in Würde sterben zu können, ist das erst vor zwei Jahren eingeweihte stationäre Hospiz am Krankenhaus Buchholz schon für 200 todkranke Menschen zur letzten Adresse ihres Lebens geworden. "Mehr als alles andere macht das deutlich, wie richtig und wichtig die Entscheidung war, im Landkreis Harburg ein solches Haus einzurichten", sagte der Vorsitzende der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide, der ehemalige Oberkreisdirektor Hans-Joachim Röhrs, gestern bei der Eröffnung der Ausstellung über den Hospizgedanken und das Hospiz Nordheide. Die Präsentation findet in den Räumen der Sparkasse Harburg-Buxtehude an der Poststraße in Buchholz statt.
"Das Hospiz wurde von Anfang an stärker angenommen als erwartet", bestätigte Sozialpädagogin Mareike Fuchs, Mitarbeiterin der Einrichtung in der Nordheide. Heike Riemann, Palliativpflege-Beratungsschwester, würdigte den ökumenischen Hospizdienst, der mit seinen 15 Helferinnen und Helfern weitere Todkranke derzeit 46 zu Hause betreut. "Wir bilden regelmäßig Menschen aus, die im Hospiz oder in der ambulanten Sterbebegleitung mithelfen wollen", berichtete sie und wies darauf hin, dass der Helferkreis gerade erweitert werde: In Buchholz und Tostedt würden in Zusammenarbeit mit dem Kinder-Hospiz Löwenherz Menschen ausgebildet, die künftig todkranken Kindern beistehen.
"Alle sind auf Zuwendung und Unterstützung angewiesen", betonte Hans-Joachim Röhrs. Er freue sich darüber, so der Stiftungsvorstand, dass der Hospizgedanke in der Nordheide so viele Unterstützer gefunden habe. Dies sei ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Sterben nicht länger ein Tabu-Thema sei, sagte Röhrs: "Und diese Ausstellung soll dazu beitragen, unsere Gesellschaft nachdenklich zu machen." Sparkassen-Vorstandsvertreter Gerhard Oestreich schloss sich den Worten an: Die Ausstellung, die bis zum 6. November während der Geschäftszeiten gezeigt wird, solle den Menschen ein Thema näherbringen, das sonst gern verdrängt werde.
Der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung, Hans Dittmer, berichtete von mittlerweile mehr als 7800 Einzelspenden, die die Stiftung erhalten habe. Das Stiftungskapital liege inzwischen bei 1,25 Millionen Euro. Unterstützung sei auch weiterhin vonnöten, hieß es, weil zehn Prozent der Betriebskosten des Hospizes nicht von den Krankenkassen erstattet würden.
Spendenkonto: Hospiz Nordheide, Konto 5058987 bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, BLZ 207 500 000.
(Quelle: Harburger Anzeigen und Nachrichten, 28.10.07, Edith Lund)
Buchholz)

Mittwoch, 2. August 2006 - 11:30 Uhr
Presse-Information 10.7.2006

Milliarden gegen Millionen?
Die Bill-Gates-Stiftung, die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide und die regionalen Spender im Landkreis Harburg

Die Bill-Gates-Stiftung ist mit einem Kapital von 29,2 Milliarden Dollar die größte Organisation ihrer Art weltweit. Mit der Spende des US-Investor Warren Buffett von 32 Milliarden Dollar wird sich deren Vermögen auf 60 Milliarden Dollar erhöhen. Wie ergeht es hiesigen Stiftungen?
Die Redaktion im Gespräch mit dem ehrenamtlichen Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung Hospiz Nordheide Hans Dittmer.

Die im November 2003 gegründete Bürgerstiftung für ein 12-Betten-Hospiz in Buchholz kann zwar heute auf einen Spendenstand von fast 1 Million Euro (aktuell : 950.000 Euro) blicken, von über 6000 Einzelspendern erbracht – aber eine 32 Milliarden-Spende scheint in Deutschland unvorstellbar. Warum?

Hans Dittmer: Die Zustiftung der astronomischen Summer von 32 Milliarden US-Dollar an die Bill-Gates-Stiftung stellt von der Größenordnung her schon eine Besonderheit dar. Allerdings werden in Amerika schon seit Jahrzehnten Stiftungen errichtet. Stiften gilt dort als Selbstverständlichkeit, nicht etwa vornehmlich wegen der damit verbundenen Steuervergünstigungen, sondern um mit Teilen seines Vermögens wohltätige Zwecke zu verfolgen und sich zu Lebzeiten schon daran zu erfreuen, anderen helfen zu können.

Wie sieht es in Deutschland aus?

Auch in Deutschland nimmt die Zahl der Stiftungsgründungen erfreulich zu; im vergangenen Jahr waren es immerhin fast 900 Neugründungen. Davon eine stattliche Anzahl sogen. Bürgerstiftungen, die wie auch die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide überwiegend regional wirken. Es sind Einrichtungen von Bürgern für Bürger.

Was hat die Bürgerstiftung Hospiz Nordheide mit den Spenden bewirken können?

Aus dem Stiftungsvermögen konnte im Wesentlichen unser vordringliches Ziel, ein stationäres Hospiz in Buchholz für unsere Region zu schaffen, realisiert werden. Den Löwenanteil der Bau-, Einrichtungs- und Anschubkosten konnte unsere Stiftung durch Bereitstellung eines verzinslichen Darlehns an die Hospiz Nordheide gGmbH (Hospiz-Betreiber) finanzieren. Das war die „1. Etappe.“

Was haben Sie, was hat die Bürgerstiftung nun vor?

Nun gilt es, aus den Erträgen der Stiftung und aus Spenden die im Hospiz zwangsläufig alljährlich auflaufenden Fehlbeträge von 80 bis 100.000 € zu decken und darüber hinaus die Palliativ- und ambulante Hospizarbeit zu fördern. Dazu reicht unser gegenwärtiges Stiftungsvermögen noch nicht aus, so dass wir weiterhin auf Spenden, Zustiftungen und Erbschaften angewiesen sind.

Was ist der Unterschied zwischen Spenden und Zustiftungen?
Spenden sind Geldbeträge, die zeitnah zweckentsprechend ausgegeben werden müssen. Sie fließen also in den „laufenden Haushalt“ ein, während Zustiftungen zur Erhöhung des Stiftungsvermögens verwendet werden und somit auf lange Dauer Erträge für die Stiftung zur Finanzierung ihrer Aufgaben garantieren.

Welche Art von Spenden hilft Ihnen am meisten?

Die Bürgerstiftung ist dankbar für jede Art von Zuwendungen. Erfreulich ist, dass wir neben einigen Großspendern überwiegend mittlere bis kleine Spenden registrieren. Die kleinste Spende beträgt 2 € und macht deutlich, dass Menschen aller Einkommens- und Vermögensschichten die Notwendigkeit der Hospizarbeit erkannt haben und sich im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten helfend einbringen. Sie alle können mit Stolz sagen: Ich habe auch einen Beitrag zu der segensreichen Einrichtung des Hospizes und seiner Unterhaltung geleistet.

Ihre Erfahrung zeigt, dass Ihre Förderer äußerst kreativ sind…

Häufig erhalten wir die Erlöse aus organisierten Veranstaltungen. Manchmal wird bei Feierlichkeiten wie Geburtstagen, Jubiläen etc. auf die sonst üblichen Geschenke verzichtet und stattdessen um Zuwendungen für den guten Zweck gebeten. Auch bei Trauerfällen verzichten Angehörige häufig auf Blumen- und Kranzspenden und bitten um Zuwendungen an unsere Stiftung.
Eine positive Randerscheinung für Unterstützer unserer Bürgerstiftung ist die Hilfe des Staates. Er gestattet es, Zuwendungen im Rahmen von Höchstbeträgen bei der Ermittlung der einkommensabhängigen Steuern abzusetzen und Schenkungen sowie Erbschaften von der Erbschaft- und Schenkungssteuer zu befreien.

Ist es schwierig, die Bürgerstiftung im Testament zu bedenken?

Sofern jemand beabsichtigt, unsere Stiftung im Testament als Erbe oder Vermächtnisnehmer zu bedenken, sollte derjenige zuvor juristischen Rat einholen, weil hier Weichen für lange Zeit gestellt werden und unter Umständen andere Personen in Familie und Umfeld mitbetroffen sind.

Ihr Ziel für die nächsten Arbeitsphasen, Herr Dittmer?

Unser großes Ziel bleibt es, neben weiteren Spenden insbesondere das gegenwärtige Stiftungsvermögen über Zustiftungen, Schenkungen und Erbschaften deutlich zu erhöhen, um aus den dann höheren Erträgen über Generationen die Förderung der Palliativ- und Hospizarbeit sicherstellen zu können.

Dann noch einmal das Spendenkonto für unsere Leser, bitte…

Spendenkonto: 5058987 bei der Sparkasse Harburg-Buxtehude, BLZ 207 500 00

Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt zu Hans Dittmer: 04182-6201

Öffentlichkeitsbeauftragte Bärbel Wegner

Tel: 040- 4840 1765
Wegner@kirchenkreis-hittfeld.de
textpertin b.wegner - barnerstr. 47 - 22765 HH